Hans Peter Isler

Swiss classical archaeologist

1941   -  

country of citizenship: Switzerland
occupation: art historian, classical archaeologist, university teacher

Hans Peter Isler (* 2. Oktober 1941 in Zürich) ist ein Schweizer Klassischer Archäologe. Hans Peter Isler studierte an der Universität Zürich und in Paris Klassische Archäologie, Gräzistik und Alte Geschichte, wo er 1967 promoviert wurde. Zwischen 1961 und 1974 wirkte er an der vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) durchgeführten Ausgrabung im Heraion von Samos mit. Seine Promotion im Jahr 1967 an der Universität Zürich beschäftigte sich mit der griechischen Flussgottheit Acheloos. 1976 folgte seine Habilitation zum Thema Das archaische Nordtor und seine Umgebung im Heraion von Samos an selber Stelle. Von 1971 bis 2008 grub er zudem in Iato und 1997/98 in Eretria. Bis zu seiner Emeritierung 2007 lehrte Isler zunächst seit 1978 als außerordentlicher Professor, seit 1984 als Ordinarius in Zürich. Gleichzeitig war er Direktor der archäologischen Sammlung der Universität. 1992 wurde Isler für sein Buch Monte Iato: Guida Archeologica mit dem Premio Gambrinus "Giuseppe Mazzotti" ausgezeichnet. Er ist korrespondierendes Mitglied des DAI und Wirkliches Mitglied des ÖAI und leitet die Schweizer Abteilung des Großprojektes Corpus Vasorum Antiquorum. 2012 wurde er zum Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Er ist Ehemann der klassischen Archäologin Cornelia Isler-Kerényi.
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