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Unterleuten

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Unterleuten ist ein Gesellschaftsroman von Juli Zeh aus dem Jahr 2016, der fast ausschließlich im fiktiven Dorf Unterleuten in Brandenburg angesiedelt ist und zum größten Teil im Juli/August 2010 spielt. Als eine Investorenfirma einen Windpark bauen will, gerät das soziale Gefüge des Dorfes mit 200 Einwohnern in einen Strudel: Je nach Eigeninteressen sind Alteingesessene und Zugezogene mal Verbündete, mal Gegner, wechseln die Seite, kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln für ihre Interessen. Ein eigennütziger Finanzinvestor aus dem Westen ist ebenfalls Teil der Szenerie. Alte Rechnungen werden präsentiert, Beziehungen verändert. Der Roman führt vor, dass es nicht die Wahrheit gäbe, sondern immer nur Perspektiven. Der Roman ist in sechs Teile eingeteilt, die wiederum in acht bis dreizehn Kapitel unterteilt sind, welche die Namen der Figur tragen, aus deren Perspektive erzählt wird. Den Lesern wird durch diesen Perspektivwechsel gezeigt, dass alle Figuren Annahmen über ihre Mitmenschen machen, die sich im Nachhinein als falsch erweisen. Jörg Magenau sah in den Perspektivwechseln „den eigentlichen Reiz des Romans“. Der Text setze „ganz auf Handlung und psychologische Figurenzeichnung“, sei „sprachlich aber eher einfach und konventionell gestrickt“, was einem Dorfroman allerdings nicht unangemessen sei.
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language: German
genre: social problem fiction
narrative location: Brandenburg

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