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Himmelpfortgasse

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Himmelpfortgasse, der einzige Roman des Schweizer Schriftstellers und Graphologen Max Pulver, erschien 1927 in München. Er schildert die Amour fou zwischen einem erfolgreichen Kriminalisten, Ehemann und Familienvater und einer jungen Künstlerin, deren wache Sinnlichkeit mit den Ansprüchen ihres gutbürgerlichen Elternhauses rivalisiert. Die mit wiederholtem Kokainkonsum beflügelten erotischen Ekstasen sowie die existenziellen Krisen und seelischen Zusammenbrüche werden in einer expressiven Sprache beschrieben, die dem Text eine auch „für den heutigen Leser noch spürbare Frische und Unmittelbarkeit“ verleiht. Diese Sprache, zusammen mit einer Reihe wichtiger psychologischer und kulturphilosophischer Erkenntnisse, die der schonungslose Blick in die Abgründe der menschlichen Seele zeitigt, machen aus dem lange unterschätzten Werk einen der bemerkenswertesten Romane des zwanzigsten Jahrhunderts.
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