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Meldorfer Spielweise

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Die Meldorfer Spielweise bezeichnet seit 1950 das „Darstellende Spiel“ in seiner Ausprägung des „Bewegungsspiels“ als speziellen Stil des Laienspiels des deutschen Reformpädagogen, Barden, Theaterschaffenden und Schriftstellers Martin Luserke, wie er es nach mehr als vier Jahrzehnten ausgereifter Theorie und Praxis an der im Jahr 1540 gegründeten Gelehrtenschule (Gymnasium) in Meldorf (Holstein) realisiert hat. Die Einführung dieses „Darstellenden Spiels“ in die Schul- und Jugendarbeit gilt als Luserkes herausragende pädagogische und künstlerische Leistung. Dieses wurde auch von der Jugendbewegung (Bündische Jugend) übernommen. Charakterisiert wird sein „Darstellendes Spiel“ als ein holistisches „Bewegungsspiel“, das aus den zu einer Einheit geformten Elementen Sprache, Bewegung, Musik, Form und Farbe besteht, dem Allroundtheater nach William Shakespeare ähnelt, sich vom professionellen Theater abgrenzt, auf dieses jedoch durchaus einwirken will. Im Handlungsverlauf steigern sich diese Elemente jeweils gegenseitig und sind eng aufeinander abgestimmt. Die Beteiligten agieren dabei durchweg gleichrangig; lediglich die jeweils anleitende Person entspricht einem primus inter pares.
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